Aktuelles

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 27. November 2011 um 14:34 Uhr
Geschrieben von: Bezirk Muri
In dieser Rubrik werden Beiträge und Fotos von verschiedenen Anlässen des BFV Muri publiziert.
Letzte Aktualisierung: 27. Nov. 2011
04. Nov. 2011
Wechsel im Feuerwehrverband
Der Präsident Raphael Studer, sowie Kassier Cornel Wolfisberg und Vizepräsident René Berger treten nach jeweils sieben, sieben und zwei Jahres aus dem Vorstand zurück. Im Namen des Vorstandes danken wir ihnen recht herzlich für die getane Arbeit zum Wohle der Feuerwehren des Bezirks Muri und nicht zuletzt deren Bevölkerung.
Unserem neuen Präsident André Kurmann wünschen wir alles gute und viel Erfolg. André hatte zuvor das Amt als Kursverantwortlicher inne.
Neu in den Vorstand begrüssen wir Stefan Müller, Thomas Schmid und Tobias Jeger. Auch ihnen wünschen wir an dieser Stelle gutes Gelingen.
18. / 19. März 2011
Kurs für Neueingeteilte Feuerwehrangehörige in Waltenschwil
einpaar wenige Impressionen sind in der Fotogalerie zu finden ...
5. / 6. März 2010
Kurs für Neueingeteilte Feuerwehrangehörige in Beinwil
Herzlichen Dank den Klassenlehrer Patrick Fischer, Felix Flori, Rolf Furrer, Josef Hintermann, Thomas Huber, Bruno Müller, Jules Pikali, Patric Stieger, Josef Villiger und Erich Wassmer, welche unter der Leitung von Kurskommandant René Berger, Kurskommandant Stv. Raphael Studer und Kursadministrator André Kurmann den junden, motivierten Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner während zweier Tage bei Schnee, Sturm und tiefen Temperaturen das Feuerwehrhandwerk beibrachten.
Einige Impressionen:
Handhabung Strahlrohre
Einsatz TLF bei Schneegestöber
Schaum als Löschmittel
Üben der Karabinerbremse
Rettung über die Leiter


17. Jan. 2010
Änderungen im Vorstand
Unser langjähriges Vorstandsmitglied Roland Frick ist per Ende Jahr aus dem Bezirksverband ausgetreten. Wir danken ihm rechtherzlich für seine Arbeit und die gute Führung der Kasse.
Neu in den Vorstand heissen wir René Berger (FW Boswil) willkommen.
Die Aufgaben des Vorstands wurden neu verteilt, wie in der Rubrik 'Vorstand BFV Muri' zu entnehmen ist.
06. Novemberz 2009
«Unsere Leute selber ausbilden»
Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Bezirk Muri
Wohler Anzeiger
Ausgabe Nr. 89
10.11.2009
Autor: Chregi Hansen
Auch an der Versammlung in Muri war die geplante Reduktion der Ausbildungskreise ein Thema. Im Oberen Freiamt hat man nichts dagegen, bei der Weiterbildung mit den Nachbarn zusammenzuarbeiten. Die Kurse für Neueingeteilte will man weiter selber durchführen.
Für Präsident Raphael Studer war der Neueingeteiltenkurs der Höhepunkt des Jahres. 76 neue Feuerwehrmänner und -frauen eigneten sich am 6. und 7. März in Boswil die Grundlagen ihrer künftigen Tätigkeit an. Zehn Klassenlehrer sorgten dafür, dass das Wochenende ein voller Erfolg wurde. Und die Feuerwehr Boswil sorgte für optimale Übungsplätze. «Es hat Freude gemacht zu sehen, wie motiviert alle bei der Sache waren», sagte Studer an der DV in Muri.
Wenn es nach dem Bezirksverband Muri geht, sollen die Neueingeteiltenkurse auch in Zukunft im eigenen Bezirk stattfinden. Selbst dann, wenn die von der Aargauischen Gebäudeversicherung geplante Verkleinerung der Ausbildungskreise Tatsache wird. Nach diesen Plänen wird der Bezirk Muri mit denen von Bremgarten und Lenzburg zusammengelegt. «Wir sehen durchaus ein grosses Potenzial in dieser Zusammenarbeit, allerdings nur bei den Weiterbildungskursen. Neue Feuerwehrleute sollen aber in unserer Region durch unsere Lehrer ausgebildet werden», so die Haltung des Murianer Vorstands, die auch derjenigen in Bremgarten und Lenzburg entspricht. Die drei Verbände haben denn auch eine gemeinsame Stellungnahme verfasst.
Spezialabend zum Thema «Kunststoffe»
Während der Neueingeteiltenkurs noch immer ein Erfogsmodell ist, leiden andere Ausbildungsgänge unter sinkenden Teilnehmerzahlen, wie der neue Kursverantwortliche André Kurmann berichtete. Angeboten wurden in diesem Jahr je ein Kurs für den Verkehrsdienst und den Elektrodienst. Gut besucht war hingegen der Frühlingsanlass zum Thema «Care-Team». Im kommenden Jahr organisiert der Murianer Verband einen Atemschutz-Einführungskurs sowie einen Informationsabend zum Thema «Kunststoffe haben es in sich», der zusammen mit der Airex in Sins organisiert wird. Der Neueingeteiltenkurs findet diesmal in Beinwil statt.
Vermögen abbauen
Die geplante Reduktion der Ausbildungskreise hat weitere Folgen. Noch ist nämlich unsicher, was danach mit den Bezirksverbänden passiert. Aus diesem Grund störte es niemanden, dass die Rechnung ein weiteres Mal mit einem Minus von 1140 Franken abschloss. Noch immer weist der Verband ein Vermögen von 16 500 Franken aus. «Unser Ziel ist es, das Vermögen langsam abzubauen, denn es ist unnötig, so viel Geld auf Reserve zu haben. Vor allem dann, wenn niemand weiss, was mit dem Verband passieren wird», sagte der abtretende Kassier Roland Frick. Er hat sein Amt im Jahr 2004 angetreten und hat nun seinen Austritt aus der Feuerwehr gegeben. Neu in den Vorstand gewählt wurde für ihn René Berger aus Boswil.
(Zu) viele Ölwehreinsätze
Die Feuerwehren des Bezirks mussten im vergangenen Jahr 165-mal ausrücken. Die Statistik zeigt, dass die Feuerwehrarbeit heute aus viel mehr besteht als aus dem Löschen eines Brandes. Angeführt wird die «Rangliste» der Einsätze von den Wespennestern (30), gefolgt von Wasserwehren (28) und Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen (24). «Nur» auf Platz vier stehen Brand ereignisse (insgesamt 19). Bedenklich findet Präsident Studer die hohe Zahl von 15 Einsätzen für Ölwehren. «Denn das hat immer mit Unsorgfalt zu tun», findet er.
Zum ersten Mal seit längerer Zeit hat der Verband wieder eine Umfrage über die unterschiedliche Besoldung in den einzelnen Gemeinden gemacht. Grund war ein neues Besoldungsreglement in Boswil, in welchem der Lohn für die Offiziere erhöht wurde, um damit auch die grosse Vorbereitungszeit für die Übungen abzudecken. Ob andere Gemeinden nachziehen wollen, ist noch nicht sicher. Am Schluss der Versammlung stellte Frick kurz die neue Software vor, welche die administrative Arbeit der Feuerwehren erleichtern soll und die in Kürze unentgeltlich zur Verfügung steht.
06. / 07. März 2009
Kurs für Neueingeteilte Feuerwehrangehörige in Boswil
einige Eindrücke ...

junge motivierte Feuerwehrmänner und -frauen

Leiternstellung & Schlittenrettung

Einsatz TLF

Rohrführerstellung

Schaumabgabe
07. November 2008
Mit jungen Kräften in die Zukunft
Mühlau: 75. Delegiertenversammlung des Bezirksfeuerwehrverbandes Muri
Ausgabe Nr. 90
11.11.2008
Foto: Chregi Hansen
Autor: Chregi Hansen
Mit seinen 75 Jahren ist er der älteste Bezirksfeuerwehrverband des Kantons. Seit dem Freitag verfügt er jedoch über einen äusserst jungen Vorstand. Dieser muss sich aber Gedanken machen, ob es den Verband in Zukunft noch braucht.
Die diesjährige Versammlung stand im Zeichen des Präsidentenwechsels. Nach acht Jahren im Vorstand, davon vier als Präsident, gab Peter Suter seinen Rücktritt. «In dieser Zeit hat sich vieles verändert», meinte der Mühlauer in seiner Abschiedsrede. «Darum bin ich froh, dass wir bei uns im Bezirk Muri über junge und initiative Feuerwehrleute verfügen, die sich auch im Verband engagieren.»
Suter bleibt der Feuerwehr erhalten, sowohl als aktives Mitglied wie auch als Inspektor. Als Präsident mit «Weitblick und Augenmass» bezeichnete ihn sein Nachfolger Raphael Studer. Der Boswiler in den Reihen der Feuerwehr Muri+ hat sich zuvor bereits als Vizepräsident im Vorstand engagiert. «Mein Ziel ist es, dass wir auch im kommenden Jahr eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung anbieten können», betonte der neue Präsident. Das Jahr 2009 bezeichnete er als Bewährungsprobe. Neben Präsident Suter gab auch der Kursverantwortliche Hans Imhof, Althäusern, seinen Rücktritt. Als Nachfolger wurden die jungen Feuerwehrmänner Patric Stieger aus Merenschwand und André Kurmann aus Auw gewählt. Neben Stalder wurden Roland Frick, Boswil, und Cornel Wolfisberg, Fenkrieden, im Vorstand bestätigt.
Ausbildungskreise werden reduziert
Der verjüngte Vorstand muss sich neben der Aus- und Weiterbildung auch intensiv mit der Zukunft des ältesten Feuerwehrverbands des Kantons befassen. Grund ist die geplante Reduktion der Ausbildungskreise. Die bisher acht Kreise sollen im Jahr 2012 auf vier reduziert werden. Dies, weil die Anzahl der Feuerwehren pro Kreis aufgrund von Fusionen und Rationalisierungen stark schwankt. «Einige Bezirksverbände machen sich Gedanken, ob dies nicht ein guter Zeitpunkt ist, die heutigen Verbandsstrukturen anzupassen. Diese Frage muss sich auch der Bezirk Muri stellen», erklärte der abtretende Präsident Peter Suter.
Bauernhof als spezieller Gefahrenherd
Auf grosses Interesse stiess dieses Jahr der vom Verband organisierte Kurs «Landwirtschaftsbetriebe – brandheiss». Rund 90 Offiziere der verschiedenen Feuerwehren wurden auf die verschiedenen speziellen Gefahrenherde auf einem Bauernhof aufmerksam gemacht und entsprechend geschult. Aufgrund der positiven Echos organisiert der Verband auch nächstes Jahr einen speziellen Kurstag, diesmal zum Thema «Careteam». Auch die vom Aargauer Verband organisierte Infoveranstaltung zog viele Interessierte an und erfährt nächstes Jahr eine Wiederholung.
Zu viele Absenzen als ärgernis
Lob und Tadel gab es vom Kursverantwortlichen Hans Imhof. An den Aus- und Weiterbildungskursen wurde intensiv und motiviert gearbeitet. Getrübt wurde diese Bilanz aber durch die steigende Zahl von entschuldigten und unentschuldigten Absenzen. «Ich bitte die Verantwortlichen, nur diejenigen anzumelden, die wirklich am Kurs teilnehmen wollen. Alles andere verursacht Mehraufwand und ärger», so Imhof. Denn die Kursleiter werden aufgrund der Zahl der angemeldeten Kursteilnehmer aufgeboten, bereiten sich vor und halten sich die nötige Zeit frei.
Die Auswertung der Einsätze zeigt, dass die Feuerwehren im Bezirk Muri in diesem Jahr (bis Ende Oktober) insgesamt 134 Mal aufgeboten wurden. 31 Prozent der Fälle betrafen Brände und 16 Prozent Elementarschäden. Mit diesen Zahlen liegt der Bezirk Muri über dem Durchschnitt der anderen Bezirke. Im Gegensatz dazu erscheinen nur zwei Strassenrettungen in der Statistik.
Finanziell solide
Finanziell schloss die Verbandsrechnung mit einem Minus von 990 Franken, angesichts des Vermögens von fast 18 000 Franken ist dies aber verschmerzbar. Am Schluss der Versammlung wurde den 76 anwesenden Delegierten und den Gästen aus Anlass des Jubiläums ein feiner Spiessbraten serviert und ein Unterhaltungsteil geboten.
24. Juni 2006
Bericht der REGA-Demonstration vom 24. Juni 2006 in der Roos in Muri
Am 24.06 2006 um 08:45 Uhr konnte der Vorstand des Bezirksfeuerwehrverbandes Muri rund 70 interessierte Offiziere und Unteroffiziere der Feuerwehren des Bezirks Muri in der Roos willkommen heissen. Raphael Studer stellte allen unseren Referenten Beny Marti vor, welcher seit vielen Jahren bei der REGA tätig ist.
Beny Marti zeigte uns mit einer interessanten Präsentation nun auf, wie die REGA aufgebaut ist, indem er die diversen Standorte wo die Helikopter platziert sind aufzeigte, oder wie die REGA mit anderen Partnern zusammenarbeitet und vieles mehr.
Er erklärte uns auch, was es alles braucht bis bei einem Schadenfall die REGA auf dem Platz ist und wie man sich verhalten muss, wenn die REGA mit einem Helikopter eintrifft. Die diversen Fragen, welche aus der Runde an unsern Referenten gestellt wurden, sind alle in sehr kompetenter Weise beantwortet worden.
Die ganze Präsentation wurde in einer solchen interessanten Weise gestaltet und auch vorgetragen, dass die Zeit wie im Fluge verging. Auf einmal klingelte das Mobile von Beny Marti und ihm wurde mitgeteilt, dass der Helikopter (Eurocopter - EC 145) schon auf dem Weg in die Roos sei. Dass hiess nun für uns, ohne Pause direkt ins Freie raustreten und Beny zusehen, wie ein Helikopter professionell eingewiesen wird.

Es vergingen nur einige Minuten und schon konnten wir den Helikopter im Anflug sehen. Leider landete der Pilot nicht auf diesem Grundstück, da er in einem Übungsfall eine freie Fläche bevorzugte. Also marschierten wir ca. 10 Minuten zu einer in der Nähe gelegener Anhöhe, wo der Helikopter auch gelandet war. Beny stellte uns dann die Besatzung kurz vor, gab noch einige Erklärungen ab und gab das Wort an die Besatzung weiter. Jedes der drei Besatzungsmitglieder erklärte nun die technischen Innereien eines REGA-Helikopters, sei es über das Rettungsmaterial, über die Flugeigenschaften, Wartung und vieles mehr. Es war schön zuzusehen, wie interessiert alle Beteiligten diesen Erklärungen zuhörten und auch diverse Fragen stellten, welche prompt beantwortet wurden.
Nach gut 45 Minuten kehrten wir alle in die Roos zurück, wo wir mit feinen Grillwürsten und kühlen Getränken erwartet wurden. Nach dieser Pause ging's wieder zurück auf die Anhöhe, um dem Abheben des Helikopters zuzusehen.
Nach dem Start simulierte die Besatzung noch eine Landung, wobei Jules Pikali den Helikopter einweisen konnte, wie wir es an diesem Morgen gelernt haben. Nach kurzem Aufsetzen hob er wieder ab und flog heimwärts Richtung Basis Dübendorf.
Ich möchte mich im Namen des Vorstandes und der Feuerwehren bei dir Beny und bei der Besatzung herzlich für diesen sehr interessanten und lehrreichen Vormittag bedanken und wünsche Euch allen eine gute Zeit.
Natürlich gilt dieser Dank auch den Teilnehmern. Das rege Interesse hat uns sehr gefreut und der Vorstand wird sich überlegen, was man als Nächstes anbieten könnte.
Althäusern, 08. Juli 2006/HI
Der Kursverantwortliche
Hans Imhof